Lieber gemeinsam statt einsam

Bürgermeisterin Susanne Mittag (rechts) mit Vertretern der WohlfahrtsverbändeGroßbildansicht

Langenberg. Jeder Mensch kennt die Sehnsucht nach einer netten Begegnung, nach einem guten Gespräch, nach einem Menschen, der nur für ihn da ist und extra kommt um ihn zu besuchen.

Wenn man im Alter weniger mobil ist, werden die Gelegenheiten, Freunde und Bekannte zu treffen weniger. Die Welt um einen herum wird kleiner, viele Kontakte brechen ab. Besonders wer seine Wohnung nicht mehr verlassen kann, ist oft von wichtigen Teilen des Lebens abgeschnitten.

 

Im Besuchsdienst, der von allen Wohlfahrtsverbänden, die in Langenberg tätig sind, gegründet wurde, sind Menschen engagiert, die sich auf Begegnungen und Gespräche besonders mit älteren Menschen freuen. Sie haben Zeit für Besuche. Am liebsten werden regelmäßige Zeiten vereinbart, die für beide Seiten günstig sind. Aber auch einzelne oder unregelmäßige Besuche sind möglich. Die Besuche sind kostenlos und unverbindlich und können jederzeit beendet oder verändert werden.

 

Eine oder zwei Stunden Gesellschaft in der Woche können für einen älteren Menschen, der allein ist und nicht mehr mobil, der Höhepunkt in seinem Alltag sein. Für ihn bringt ein regelmäßiger Besuch Freude und Lebendigkeit, Kontakt und Abwechslung in sein Leben.
Auch die Besucher profitieren. Sie bekommen sehr viel Anerkennung für ihre Tätigkeit, arbeiten gemeinsam mit anderen im Team - es gibt regelmäßige Treffen der Besucher-, sie knüpfen neue Kontakte und tragen dazu bei, dass ältere Menschen in ihrem Ort länger zu Hause wohnen können.

 

Alle, die Interesse an der Mitarbeit im Besuchsdienst haben und auch alle, die besucht werden möchten, melden sich im

Familienzentrum in Langenberg, Bentelerstr. 108, bei Marion Hoffmann, Telefon: 05248-823982