Im April und Mai schlüpfen die jungen Raupen des Eichenprozessionsspinners aus den Eiern, um die frisch getriebenen Eichenblätter anzufressen. Ende Mai bis Anfang Juni beginnen die Gifthaare sich auszubilden. Dann gehen die Raupen in den typischen mehrreihigen Prozessionen auf Wanderschaft und legen ihre gespinstartigen Nester an Stämmen und Ästen von Eichen an.
Auch in Langenberg sind einige Eichen betroffen.
Die Gemeinde lässt Nester des Eichenprozessionsspinners ausschließlich an Orten mit erhöhtem Personenaufkommen absaugen. Dazu zählen insbesondere Bereiche wie Spielplätze, Kindertagesstätten, Schulen sowie – in Einzelfällen – Rad- und Gehwege, wenn sich die Nester in unmittelbarer Nähe befinden.
Bitte beachten Sie, dass eine Absaugung im Außenbereich, etwa in Wäldern, auf Feldwegen oder an Waldrändern, grundsätzlich nicht erfolgt.
So können Sie sich schützen:
- Meiden Sie die befallenen Gebiete
- Sollten Sie doch in ein Areal kommen, das von der Eichenprozessionsspinnerraupe befallen ist, bedecken Sie Nacken, Hals, Arme und Beine.
- Die Raupen und das Gespinst nicht berühren.
- In befallenen Gebieten nicht ins Gras oder auf den Boden setzen.
- Nach Kontakt mit den weißen Raupenhaaren die betroffenen Körperstellen gründlich abspülen.
- Nicht kratzen
- Raupenhaare eventuell mit Klebestreifen (vom Heftpflaster)entfernen.
- Die Kleidung bei mindestens 60 °C waschen, damit das in den Raupenhaaren enthaltene Nesselgift vernichtet wird.
Nähere Information zum Eichenprozessionsspinner finden Sie in der folgenden Broschüre:
19. Juni 2020