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landhandel Unkrüer

Der Betrieb Unkrüer ist auf den Ländereien des Erbes Mockfeldentstanden. Grundherr war das Kloster Liesborn.
Ferdinand Niehüser (auch Unkrüer genannt) (*1783 +1830 in Benteler) und Ehefrau Anna Maria geb. Wöstemeier (*1777+1855 in Benteler) waren die Eltern des späteren Besitzers Stephan Unkrüer.
In einem Kaufvertrag aus dem Jahre 1849 heißt der Besitzer Stephan Unkrüer (*1815 +1885 in Benteler), heiratete 1947 Gertrud Huppe (*1823 +1896), Mühlenbauerstochter aus Liesborn.
Stephan Unkrüer soll als Makler tätig gewesen sein.
1862 wurde von dem Ehepaar das bis heute erhaltene Wohnhaus erbaut.
Mit den Jahren wurde der Stallbereich zum Büro und der Wohnraum umgebaut und das ganze Gebäude aufwendig renoviert.
1864 stellte der Holzhändler Stephan Unkrüer den Antrag zur Erteilung der Konzession zur Erbauung einer Windmühle und 1871 - 1872 für eine Dampfmühlen-Anlage. Mit der Dampfkraft wurde auch später das errichtete Sägegatter betrieben.
1923 wurde das bis heute erhaltene Mühlengebäude von Franz Unkrüer (*1860 +1937) und Ehefrau Anna geb. Vornholz erbaut.
Auffällig sind die für ein älteres Gebäude sehr großen Tore an der Scheune auf dem Betrieb.
Das Gebäude diente als Lager und als Unterstellplatz für die Dreschmaschinen, mit denen bei den Landwirten das Korn gedroschen wurde.
Wilhelm Unkrüer (*1900 +1966) und Frau Christine geb.Grüter (*1923 +2016) übernahmen nach der Aufteilung des
Betriebes den Altbetrieb. 2014 wurde die Arbeit mit einem Landbaukulturpreis belohnt.