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Klimaschutzmanagement

Einen Schritt weiter auf dem Weg zum Klimaziel 2050

Seit dem 01. Oktober 2020 ist Frau Esther Martinko in der Gemeinde Langenberg als Klimaschutzmanagerin tätig.

Nach ihrem Abitur studierte Frau Martinko an der Technischen Fachhochschule in Bochum Bergbautechnik und Rohstoffingenieurwesen. Im Anschluss war Sie bei einem weltweit kooperierenden Schachtbau-Unternehmen angestellt. Während dieser Tätigkeit absolvierte Frau Martinko berufsbegleitend ihren internationalen Master mit der Fachrichtung Umwelt- und Qualitätsmanagement.

Ihre Beschäftigung im Bergbau und das Masterstudium ließen den Fokus immer stärker auf den Klimaschutz richten.

Als Klimaschutzmanagerin in der Gemeinde Langenberg möchte Frau Martinko, die selbst einen kleinen Sohn hat, daran mitwirken, dass alle zukünftigen Generationen die Möglichkeit haben unbeschwert in einer intakten Umwelt aufzuwachsen.

„Während des totalen Lockdowns der Corona Pandemie war vielerorts gut zu erkennen, dass diese Pause der Natur gut tat. Das Wasser in den Kanälen von Venedig war plötzlich wieder klarer und es waren am Abendhimmel mehr Sterne deutlich zu erkennen. Nun liegt es in der Verantwortung von uns allen der Umwelt eine dauerhafte Erleichterung zu verschaffen.“ So Frau Martinko.

Die Hauptaufgabe von Frau Martinko wird zunächst sein, ein für die Gemeinde Langenberg zugeschnittenes Klimaschutzkonzept zu erstellen. Dieses soll die kurz- mittel- und langfristigen Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen darstellen und somit auf lokaler Ebene zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele beitragen. Das Klimaschutzkonzept wird unter Beteiligung aller relevanten Akteure (Politik, Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung, etc) erstellt und beinhaltet eine Energie- und Treibhausgasbilanz, eine Potentialanalyse, Minderungsziele und einen Maßnahmenkatalog.

Zu den weiteren Aufgaben zählen unter anderem die Koordination der Klimaschutz-Aktivitäten der Gemeindeverwaltung und der Vernetzung der Akteure vor Ort. Des Weiteren wird Frau Martinko durch Öffentlichkeitsarbeit / Information, Moderation, Sensibilisierung und Mobilisierung die Umsetzung des Gesamtkonzeptes und einzelner Klimaschutzmaßnahmen unterstützen und initiieren.

Gefördert wird das Klimaschutzkonzept und das Klimaschutzmanagement mit 65 Prozent der entstehenden Kosten im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Projektträger ist das Forschungszentrum in Jülich.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken bereits ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

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